Renault

RENAULT

Fahrzeuge von Renault hat es in der mehr als hundertjährigen Geschichte sehr unterschiedliche gegeben, sehr große mit ca. 13 Liter Hubraum und sehr kleine mit ca. 0,3 Liter und weniger als 2 PS (Typ A). Louis Renault ist Sohn eines Tuchhändlers und Rennfahrer, als er 1899 zusammen mit zweien seiner Brüder mit der Entwicklung und dem Verkauf von Automobilen beginnt. Und da haben wir nun erstmals etwas, dem die Firma seit ihrem Bestehen treu geblieben ist, dem Rennsport. Man denke nur an die Turbomotoren - zuerst sogar noch mit Vergaser. Gerade erst (2005) mit der Krone der Formel 1 gekürt, durchzieht dieses Engagement die Geschichte von den erfolgreichen Anfängen bis heute.
Der Schwerpunkt liegt auch hier schon früh auf den Motoren. Zunächst eher für kleine, alltagstaugliche Gefährte mit Frontmotor, Zahnradgetriebe und Kardanwelle, aber auch sechszylindrig für die Oberklasse. Bald entstehen auch Motoren für Nutzfahrzeuge und Fluggeräte. Im neuen Jahrhundert bewähren sich Renaults vor allem als Taxen. Wenn man bedenkt, dass die französische Automobilindustrie nach der Jahrhundertwende und teilweise zwischen den beiden Weltkriegen führend ist in der europäischen Massenproduktion, mag man ermessen, was es heißt, in diesem Land einer der drei größten zu sein.
Ein Fahrzeug-Hersteller mit langer Renn-Tradition - größeres Bild durch Anklicken!
Kaum ein Autowerk erfuhr so viele Neuerungen nach dem Zweiten Weltkrieg wie Renault. Louis Renault im Gefängnis und kurze Zeit danach tot, das Werk schwer beschädigt und verstaatlicht. Dabei hatte man sich den Wiederanfang nach dem Krieg ganz anders gedacht. Denn neben der Kriegsproduktion war ein neues Modell erwickelt worden, der 4 CV. Er wurde trotzdem ein Erfolg und sollte sowohl einer ganzen Reihe von Heck- als später auch Fronttrieblern als Ausgangspunkt dienen. Stellvertretend für erstere seien hier die Dauphine und für letztere der R4 und der R16 erwähnt. Wenn auch Frankreichs Bedeutung auf dem europäischen und Weltmarkt etwas Alpine, der sportliche Partner - größeres Bild durch Anklicken! 
schrumpfte, Renault blieb im eigenen Land immer unter den ersten zwei/drei und führte im Export, z.B. auch nach Deutschland. An dieser Tatsache hat sich sogar bis heute (2005) nichts geändert.
Auch sportlich ging es weiter. Nicht nur durch Übernahme von Alpine 1973 und Gewinn der Rallye Monte Carlo. In den neunziger Jahren waren es allein sechs Weltmeisterschaften in der Formel 1. Auch Wettbewerbe für private Motorsportler wurden kräftig gefördert, es entstanden skurile Mittelmotor in konventioneller Verpackung - größeres Bild durch Anklicken! Fahrzeuge, äußerlich Kombi-Limousinen, 
innerlich Mittelmotoren. Aber durch viele Großserienteile erschwinglich gehalten und sogar für den Straßenverkehr zugelassen.
1990 war Renault wieder privatisiert und zu einer Aktiengesellschaft geworden. Die bisherige Modellpalette musste erweitert und verändert werden. Die Firma arbeitete intensiv an einem neuen Image als 'createur d'automobile'. Dazu gehörten auch kleine Einraumfahrzeuge (Twingo und Scenic), ein z.T. stark abweichendes Design (Megane), besonders gutes Abschneiden bei den Sicherheitsnormen auch mit Kleinwagen und ein Billigauto, dass allerdings die angesprochene Sicherheit der Karosserie nicht ganz garantieren kann. Ein besonderes Händchen bewies man mit der Übernahme von Nissan, wo man in unerwartet kurzer Zeit wieder die Gewinnzone erreichte.


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