Bilster Berg

Unter Mitwirkung der Rallyelegende Walter Röhrl entstand im renommierten Planungsbüro Tilke der Bauplan für einen 4,2 Kilometer langen, selektiven Natur-Rundkurs, der sich der natürlichen Topografie anpasst. Das Streckenlayout, verschiedene Ideallinien und insgesamt 70 m Höhenunterschied fordern den Fahrer ständig heraus.
 


Multifunktionale Anlage – variable und flexible Strecke

Die Strecke ist teilbar in eine 2 Kilometer lange Westschleife und die 2,2 Kilometer lange Ostschleife. Die Ostschleife ist der schnellere Teil der Strecke, sie verfügt über eine doppelte Boxengasse mit jeweils vier Boxenhallen. Das reduziert Wartezeiten beim Veranstaltungswechsel auf ein Minimum. Die Westschleife hat mit dem Clubhaus ein eigenes Gebäude für Ihre Veranstaltung. Selbstverständlich gibt es von dort aus einen direkten Streckenzugang. Darüber hinaus verfügen die beiden Streckenabschnitte über mehrere Querverbindungen, die Sektionstrainings mit mehreren Gruppen möglich machen.

Moderner Rundkurs – in der Tradition klassischer Naturstrecken

Das Asphaltband schmiegt sich mit insgesamt 44 Kuppen und Wannen an die natürliche Topografie an und ist mindestens 10 Meter, zum überwiegenden Teil 12 Meter breit. An der Mausefalle mit einem Gefälle von 26 %, weitet sich die Kurve auf 13 Meter aus. Direkt danach geht es in das Steilstück mit bis zu 21 % Steigung. Insgesamt beträgt der Höhenunterschied des ehemaligen "1st British Corps Ammunition Depot Pombsen" über 200 m auf der Gesamtstrecke. Die meisten Kurven weisen ein Banking zwischen zwei und vier Prozent auf, am Ausgang der letzten Kurve beträgt das Quergefälle bis zu sechs Prozent. In der Links-Rechts-Links-Kurve des „Clubhaus-S“, hängt die Rechtskurve nach außen.

Keine Rennstrecke – aber Sicherheit nach FIA-Regularien

Die Strecke wird auf ihrer Gesamtlänge links und rechts von einem mindestens drei Meter breiten Bankett mit Schotterrasen eingerahmt. In den Kurven hinter den fünf Zentimeter hohen Flachkerbs, folgt zunächst eine Reihe Rasengittersteine, dahinter beginnt die Auslaufzone.

In Kurven mit stumpfem Winkel zur Leitplanke, endet die Auslaufzone mit zwei Reihen Six-Pack-Reifenstapeln (vier Reifen hintereinander), die zum Kurvenausgang in eine Reihe Six-Pack-Reifenstapel auslaufen. Alle Reifenstapel sind durch davor in der Erde eingegrabene Förderbänder gesichert, um das Eintauchen von Fahrzeugen unter die Reifenstapel zu verhindern. Bei stumpfem Winkel zur Leitplanke besteht die Auslaufzone grundsätzlich aus Kies, die Leitplanke dahinter ist dreifach. Ebenfalls Dreifach-Leitplanken und eine Auslaufzone aus Asphalt sichern Kurven mit spitzem Winkel. Rinnen links und rechts entwässern die Fahrbahn.

Mit insgesamt 26 fest installierten und schwenkbaren Kameras kann jeder Meter der Strecke von der Race-Control aus überwacht werden. Von hier aus wird auch das elektronische Marshall-System gesteuert, das über an der Strecke installierte LED-Light-Panels „Flaggensignale“ an die Fahrer übermittelt. Zusätzlich können auf dem Rundkurs an 26 Positionen Streckenposten aufgestellt werden.

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