2009
RCN 19.07.2009
Der fünfte Saisonlauf
"Hatzenbach"


...wurde von der Rundstrecken Challenge Nürburgring e.V. ausgerichtet
und war vom Eifel-typischen Wetter geprägt:
Zu Beginn des Rennes setzte starker Regen über der Nürburgring-Nordschleife ein,
nach den ersten Runden trocknete die Strecke vollständig ab,
bevor erneute Regenfälle gegen Ende
volle Konzentration von den 148 Teilnehmern forderten.

 Ja, ja
ich habe RCN gefahren,

hier mal meine Eindrücke.

Am 18.07.09 meine Diesel Kumpels in Box 33 besucht,

wo nun auch unser Ingo Oepen auf dem Auto vom Frank seine Runden drehen durfte.

Was auch der Anlass war, dass ich RCN auf dem Grauen fahren durfte,

mit Sven Hoffman zusammen, dazu später.

Rolf Kuni brachte den Golf an die Box zum letzten Fahrerwechsel,

Ingo war nun dran, ins Auto verfrachtet und Abreise.

Da stellte man nun Kühlmittelverlust fest,

Frank funkte Ingo an, dass er zurück kommen sollte,

nach einer Runde auf der GP-Strecke stand er nun in der Box.

Aussage von Frank: „Wir haben über eine Stunde Zeit den Schaden zu beheben,

um dann noch eine Runde zu fahren, um 4. in der Klasse zu werden.

Ich dachte nur: „Armer Ingo, 6 Stunden-Rennen und er fährt nur eine Runde.“

Aber es sollte noch schlimmer für Ingo werden,

nach einer Stunde intensiver Bemühungen den Schaden zu beheben

musste die Boxenmannschaft vom Frank resignieren, es war nicht zu reparieren.

Ingo stieg unverrichteter Dinge aus dem Auto,

meine Frage nach einiger Zeit lautete „Denn fährst Du sicher Morgen selber?“

Darauf Ingo „Ein Mann ein Wort, Du fährst Morgen.“

Nun denn, am Sonntag Morgen um 8:00 Papiere und Auto klar gemacht.

Sitz angepasst, mit einer Decke von Sven seiner Omi, Gurte probiert

und meinen Sponsor aufgeklebt.
Nun k
ann es los gehn!

Einen alten Bekanten getroffen, 

der Puma, den ich im Börde-Sprint gefahren habe,

hat nun auch den Weg auf den Ring gefunden.

Umgezogen und zur Fahrerbesprechung,

bei wolkenbruchartigen Niederschlag eine Fahrerbesprechung abhalten

war eine neue Erfahrung für mich,

dass sollte nicht die Einzig bleiben an diesem Tag.

Auf dem Weg in die Boxengasse das erste mal nasse Füße bekommen.

Sven fuhr den ersten Turn, ich sollte dann nach der Tankrunde einsteigen.

Anweisungen von Ingo bekommen wie ich mich zu verhalten habe:

„=(&XX&%§?=(„!X für GLP‘ler kein Problem &$§“)=?%§$“=)(/&=“
 

Ich verstand nur Bahnhof und GLP also kein Problem.

In der zweiten oder dritten Runde kam Sven rein und wollte Slicks,

nach einem schnellen Wechsel „Respekt“ war er auch schon wieder weg.

Bis in die Tankrunde kein Regen, nun war ich am Zuge.

Ingo schrieb mir die Zeit für die Bestätigungsrunde aufs Armaturenbrett 13:35.

Mein Gedanke war: reichlich lange,

aber gesetzt war gesetzt, wir hatten es ja auch so besprochen.

Golf noch tanken dann ging es auch schon los zum Schwimmen.

Habe über eine Runde gebraucht mich mit dem Grauen auseinander zu setzen,

Beim Anbremsen von Aremberg bemerkte ich, dass ich kein ABS hatte.

In der Bestätigungsrunde passierte es mir denn nun auch,

was meiner Frau bei unseren letzten GLP passiert war.

Ich fuhr über Start und Ziel, suchte meine Boxentafel

(natürlich nicht gefunden)

und war froh die erste Runde überstanden zu haben.

Nun Zettel abreißen und alles ist gut.

Im Hatzenbach bemerkte ich dann den besagten Fehler,

Stoppuhr nicht gedrückt, wildes Kopfrechen half auch nichts, so ca.2 Min zu schnell.

Dann folgte nun mein erstes Regenrennen,

Aremberg kam ich in einen Wolkenbruch und das mit Slicks,

Unwohlsein machte sich breit.

Metzgesfeld wieder alles trocken,

dies passiert nun im regelmäßigen Abstand dreimal in einer Runde bis fast ans Rennende.

Auf der Döttinger Höhe angekommen funket ich Ingo an,

dass ich die Regenreifen haben wollte. 

Hatte nun aber das Gefühl was falsch zu machen.

In der Box angekommen ging’s los mit dem Wechsel,

alle waren fertig nur vorne links wo der Boss selber schraubte,

schien es ein Problem zugeben, ein Stehbolzen hatte sich gelöst erklärte man mir später.

Nun wieder raus, hatte das Gefühl sie haben die Servolenkung repariert.

Der Unterschied zwischen Slicks und Regenreifen war enorm.

Der Golf lag mir nicht so wie mein Clio,
aber immerhin schaffte ich eine Rundenzeit von 11:23

mit den Regenreifen und ich hatte nicht alles gegeben.

Wollte den Grauen heile über meine 8 Runden bringen was mir dann auch gelang.

Bin nun 316 von 330 gesamt in der Meisterschaftstabelle,

es stehen welche unter mir von denen ich es nie gedacht hätte.

Alles in allem war es ein klasse Sonntag und noch ein Lob:

„Ihr seit ein tolles Team von Oepen Motorsport.“

Komme bestimmt noch mal zurück

ins Team wenn man mich lässt,
oder mit dem Auto meiner Frau.

Wenn nur das liebe Geld nicht wäre,
könnte ich mich meiner zweiten Liebe noch mehr widmen,

dem Motorsport in der Grünen Hölle.


Wichtig am Ring
 
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